Tagesberichte

Tagesberichte

 

Woche 1, Tag 1, Montag, 29. Sept.:

Am ersten Tag meines Praktikums wurden mir erst alle Räumlichkeiten gezeigt und ich bekam meinen festen Arbeitsplatz für die nächsten sechs Wochen zugewiesen. Anschließend unterrichtete mich mein Chef ein wenig in Sachen Geschichte / Kunstgeschichte / Architekturgeschichte. Danach gab er mir einige Bücher, in denen ich eine Definition von Architektur rescherschieren sollte. Grund des Lesens war, dass ich erst mal die Grundzüge der Architektur verstehen sollte, waurm die Gebäude heute so aussehen, wie sie aussehen.

Als mein Chef zum zweiten mal an diesem Tag das Büro verließ, bat er mich, seiner zweiten langjährigen Praktikantin über die Schulter zu schauen.

Wir sahen uns bereits abgeschlossene Werke unseres Chefs an und rätselten teilweise an der Sinnigkeit. Antwort auf die meisten seiner Ideen:“Spontane Intuition“).

Später gekam ich noch einige Tricks in Photoshop beigebracht.

 

Woche 1, Tag 2, Dienstag, 30. Sept.:

An diesem Morgen setzte ich mich gleich wieder an die Bücher um eine Definition über „Gestaltung“ heraus zu finden. Gerade als ich anfing mich in die Bücher zu vertiefen, kam mein Chef zurück ins Büro und lehrte mich zusätzlich Dinge über das Mauerwerk heutzutage. Anschließend hatte ich den Auftrag Tee zu kochen, denn später an diesem Tag kam ein Kunde ins Büro, mit dem mein Chef ein langes Gespräch vor sich hatte. Bis zum Ende des Tages verbrachte ich meine Zeit mit den Büchern.

 

Woche 1, Tag 3, Mittwoch, 1. Okt.:

Ich setzte mich an meinen Arbeitsplatz und fing an eine Einkaufsstraße zu zeichnen. Nach kurzer Zeit, gab mir mein Chef den ersten Photoshopauftrag. Ich sollte das Allbaulogo und den Schriftzug von einem Dach (Foto 1) auf eine Häuserfassade kopieren. Ich meisterte diese Aufgabe mit ein paar neu gefundenen Anwendungen.

Anschließende fing ich an, Fotos, aus Rüttenscheid, die ich auf dem Desctop gefunden hatte zu bearbeiten. Mein Chef war mit meiner Arbeit sehr zufrieden.

 

Woche 1, Tag 4, Donnerstag, 2. Okt.:

An diesem Morgen musste ich bereits dreißig Minuten früher im Büro sein, da mein Chef sehr früh zu einem Termin musste und ich keinen Schlüssel hatte um zur gewohnten Zeit die Arbeit beginnen zu können. Ich bekam die große Aufgabe ein Haus zu entwerfen für einen „Single-Haushalt“. Ich war ca. drei Stunden mit dieser Aufgabe beschäftigt. Den Rest des Tage verbrachte ich damit, Gespräche am Telefon anzunehmen und Private Photoshopanwendungen zu verfollständigen.

 

Woche 2, Tag 1, Montag, 6. Okt.:

Ich bekam relativ schnell nach der Ankunft im Büro den Auftrag, aus allen Städten NRWs alle bisher vorhandene Lichtprojekte heraus zu suchen.

Ich kam bei dieser langwierigen Arbeit an diesem Tag gerade mal bis zu hälfte.

 

 

 

 

 

Woche 2, Tag 2, Dienstag, 7. Okt.:

Ich konnte nicht unmittelbar an der Arbeit des Vortages ansetzen, da mein Chef noch etwas an dem Internetcomputer verrichten musste. So begann mein Tag sehr ruhig, mit dem Schreiben der Tagesberichte. Auch zu fortgeschrittenen Zeit konnte ich an diesem Tag meine Arbeit nicht fortsetzen. Stattdessen bekam ich mehr oder weniger sinnvolle Aufgaben, wie z.B. ein total verwüstetes Bücherregal aussortieren und aufräumen. Anschließend zeichnete und arbeitete ich bei Photoshop private Anwendungen weiter aus.

 

Woche 2, Tag 3, Mittwoche, 8. Okt.:

Im Büro angekommen konnte ich die Arbeit von vor zwei Tagen wieder aufnehmen. Ich benötigte etwa zwei Stunden um sie nach den Vorstellungen meines immer wieder korregierenden Chefs zu beendigen. Anschließend begab ich mich wieder an die Tagesberichte.

Nach einer Weile bekam ich einen realen Photoshopauftrag. Ich sollte aus eine jpeg-Datei einen Kirchturm ausschneiden und in eine pdf-Datei einsetzen, dann noch etwas altern lassen und alles wieder zu einem Flyer zusammen setzen. Ich beendete diese Arbeit erfolgreich bis zum Ende des Tages.

 

Woche 2, Tag 4, Donnerstag, 9. Okt.:

 

Woche 2, Tag 5, Freitag, 10. Okt.:

Ich arbeitete an den vergangenen zwei Tagesberichten, als mein Chef meinte, dass wir später noch etwas einkaufen und ich und Jin (die andere Praktikantin) an der Brücke in Karnap weiter arbeiten sollten.

Jin und ich entwickelten viele verschiedene Lichtkonzepte. Nebenbei sollten wir noch sechzehn Ausstellungstafeln korregieren. Anschließend wartete ich 1,5 Stunden auf meinen Chef um Altpapier wegzubringen. Ich hatte um 15.24 Uhr Feierabend.

 

Woche 3, Tag 1, Montag, 13. Okt.:

Nach meine Ankunft im Büro musste mein Chef direkt los um einen Termin in einer Kirche abzuhandeln. Ich nahm mir die Zeit und schrieb erst einmal Tagesberichte. Nach wenigen Minuten, die ich für die Berichte opferte, begab ich mich wieder an die Arbeit der Karnap-Brücke. Mein Chef ging ein zweites Mal außer Haus, aber diesmal würde er nicht vor 16 Uhr wieder kommen. Nach seinem üblichen Kontrollanruf um ca. 15 Uhr machte ich pünktlich um 16 Uhr Feierabend.

 

Woche 3, Tag 2, Diesntag, 14. Okt.:

Im Büro angekommen empfing mich mein Chef mal wieder mit dem Telefon am Ohr. Ich begann damit die Zeitschriften zu durchstöbern und interessante Artikel zu lesen.

Als mein Chef das erste mal an diesem Tag das Büro verließ, beschäftigte ich mich weiterhin mit der Literatur, die er mir zu Verfügung gestellt hatte. Zwischendurch kam ein Lieferservice, der einen neuen Kopierer lieferte. Mein Chef kam statt nach einer Stunde, nach vier Stunden wieder zurück ins Büro. Es dauerte auch nicht lange, dass er dann sagte, dass wir noch einmal zusammen raus fahren würden, zur Turmstraße, die er im Moment dort gestalten würde. Dort beobachteten wir die Bauarbeiten und ordneten Blumen über den Geschäften auf den Dachsimsen an, die später noch mit grünem Licht von hinten beleuchtet werden würden. Ich hatte pünktlich um 16 Uhr Feierabend.

 

 

Woche 3, Tag 3, Mittwoche, 15. Okt.:

Im Büro angekommen machte ich mich zunächst erst einmal wieder an die Zeitschriften und meine Zeichnungen. Nach ca. dreißig Minuten kam die andere Praktikantin Jin ins Büro, mit der ich mich erst mal ein wenig unterhielt. Unser Chef gab uns wiederholt, energisch die sechzehn Plaketten für die Ausstellung in Bochum um sie erneut zu überarbeiten. Danach bekam Jin und ich jeweils ein Bild von einem Kreisverkehr zugewiesen, auf dem wir alle Baustellengeräte / Planen / Schilder verschwinden lassen sollten um später ein Lichkunstobjekt hieneinprojezieren zu können. Ich benötigte für die „Säuberung“ und die Nachtumsetzung ca. 1,5 Stunden. Ich konnte um 16.24 Uhr Feierabend machen.

 

Woche 3, Tag 4, Donnerstag, 16. Okt.:

Ich fing mit den Tagesberichten an. Nach kurzer Zeit musste mein Chef zu der Turmstraße in der am Folgetag das Straßenfest stattfinden sollte, an dem er wesentlich mitgearbeitet hatte. Ich bekam derweil die Aufgabe die Pläne vom Kreisverkehr auszudrucken, die wichtigen Zahlen zu markieren, und nach zu rechnen ob alles nach unseren Kalkulationen stimmte.

Später, als mein Chef wieder da war, fing ich damit an, ein „kleines“ Modell des Kreisverkehrs zu erstellen. Als ich mit dem Mittelpunkte (das Hauptkunstwerk) fertig war, meinte mein Chef, dass ich noch die Straßenzüge drumherum etwas andeuten sollte. Problem war dabei, dass der Ring (das Zentrum des Kreisverkehrs) im Modell bereits 20cm Durchmesser hatte. Um nun die Straßenzüge andeuten zu können benötigte ich sehr viel Fläche. Den Rest des Tages benötigte ich um alles im Maßstab 1:40 vorzubereiten.

 

Woche 3, Tag 5, Freitag, 17. Okt.:

Im Büro angekommen machte ich mir zunächst ein Bild von dem Modell und welche Ausmaße es bei dieser Größe annehmen würde. Ich rechnete alles zusammen und kam auf das Ergebnis, dass die Grundplatte etwa 1x1m sein müsste um alles nach den Vorstellungen meines Chefs aufbauen zu können.

 

Woche 4, Tag 1, Montag, 20. Okt.:

An diesem Tag bereitete ich alles für die große 1x1m Platte vor. So schnitt ich z.B. die Überfahrfläche des Kreisverkehrs aus oder schnitt Bürgersteige aus.

Mit Erlaubnis meines Chefs verließ ich das Büro 45 Minuten ehr um anschließend noch zum Handwerkergeschäft zu fahren um die 1 m² MDF- Platte und Lackierspraydosen zu kaufen. Zuhause angekommen baute ich mir noch eine Tragefunktion, um die Platte am Folgetag besser transportieren zu können.

So hatte ich um ca. 18 Uhr Feierabend.

 

Woche 4, Tag 2, Dienstag, 21. Okt.:

Im Büro angekommen wartete unerwartet mein Chef auf mich, da er vergangene Woche meinte, dass er Montag und Dienstag den ganzen Tag nicht im Büro sein würde. Er gab mir noch ein paar Tipps zum Modellbauen und ging danach. Den Rest des Tages war ich, wie erwartet, alleine im Büro und lackierte die Platte, die auch bis zum Ende des Tages trocknen musste.

 

Woche 4, Tag 3, Mittwoch, 22. Okt.:

Im Büro fing ich gleich damit an, aus irgendwelchen Materialien ein Sparkassenhäusschen zu bauen, das sehr entscheidend für das Gesamtkonzept sein würde und daher auch nicht Leienhaft aussehen durfte. Zusätzlich bastelte ich den angrenzenden Parkplatz und die Überfahrzone der Verkehrsinsel. Anschließend machte ich eine kleine Mittagspause und schrieb fehlende Tagesberichte.

 

Woche 4, Tag 4, Donnerstag, 23. Okt.:

Ich fing gleich wieder damit an, an meinem Modell weiter zu arbeiten. Nach kurzer Zeit kam Jin ins Büro, der mein Chef auch fast unmittelbar sehr viel Arbeit auf den Tisch legte. Mein Chef musste kurzzeitig eine komplette Präsentation fertig stellen, die er am Folgetag mit Studenten in Kastrop Rauxel vortragen sollte. Ich ließ ab diesem Zeitpunkt meine Arbeit erst einmal ruhen und half Jin bei der Visualisierung und wandelte alle Tagbilder in Nachtbilder um. Dieser Arbeit nahm den Rest des Tages in Anspruch.

 

Woche 4, Tag 5, Freitag, 24. Okt.:

An diesem Tag fuhr mein Chef nach Kastrop Rauxel um sein Projektvorschlag „Die Kastroper Händchen“ zusammen mit den vorhandenen Studenten zu präsentieren und hoffentlich ein „okay“ für die Umsetzung zu bekommen. Also war ich wiederholt den ganzen Tag allein im Büro, was aber nicht störte, denn ich hatte an meinem Modell weiter zu arbeiten. Ich bastelte 5 cm hohe Laternen, die aus einer Gewindestange und Plexigals bestanden. Außerdem setzte ich in das Sparkassenhäusschen die Glasscheiben ein und setzte erst einmal provisorisch das selbstgefertigte Pappdach auf.

 

Woche 5, Tag 1, Montag, 27. Okt.:

Ich setzte mich an diesem neuen Wochenanfang in das Bastelzimmer und erarbeitete ersteinmal fehlende Tagesberichte. Als mein Chef mit seinen ersten Telefonaten fertig war, fragte ich, wie der Wettbewerb in Kastrop Rauxel gelaufen sei. Er erzählte daraufhin stolz, dass wir gewonnen hätten und das Projekt „Kastropper Händchen“ 2009 realisiert werden würde. Daraufhin freute ich mich auch, denn ich hatte an diesem Projekt mitgewirkt. Anschließend bearbeitete ich noch zwei Fotos auf denen ein Bankgebäude zu sehen war, dass ich mit Lichtilluminierungen ausstatten sollte. Dann arbeitete ich noch an der karnaper Brücke weiter. Ich durfte an diesem Tag 15 min ehr das Büro verlassen.

 

Woche 5, Tag 2, Dienstag, 28. Okt.:

Gut gelaunt kam ich ins Büro und setzte mich gleich erst einmal wieder an die Tagesberichte. Trotz Kaffe hatte ich an diesem Tag nicht besonders viel Lust zu arbeiten. Daher machte ich mich erst mal an die Küche und Spülte alles per Hand, was ich finden konnte. Anschließend kochte ich Tee für mich und meinen Chef. Ab da dauerte es nicht mehr lange, dass es etwas zutun gab. Ich sollte bei Photoshop ein Gebäude in Bensberg Lichtilluminieren. Diese Arbeit erledigte ich mit zwei Bildern in jeweils drei unterschiedlichen Versionen. Mein Chef gab mir etwa fünfzehn Minuten ehr Feierabend.

 

Woche 5, Tag 3, Mittwoche, 29. Okt.:

Ich kam gut gelaunt ins Büro und mein Chef hatte nicht viel für mich zutun. So setzte ich mich nach langer Zeit mal wieder an mein „Single-Haus“. Ich entwarf einen Kompletten Grundriss im Maßstab 1:50 und zeichnete alle Längen und Größen ein, die nötig wären um das Haus bauen zu können. Anschließend zeichnete ich noch eine 3D- Ansicht der Küche und des unteren Flures. Ich machte pünktlich Feierabend.

 

Woche 5, Tag 4, Donnerstag, 30. Okt.:

Ich kam zehn vor neun im Büro an und war damit sogar vor meinem Chef anwesend. Ich hatte seit ca. zwei Wochen den Schlüssel vom Büro und konnte so problemlos alles für den Tag vorbereiten. Als mein Chef da war fuhren wir direkt zur Turmstraße in der vor Wochen auch das Straßenfest stattfand und besuchten dort ein Restaurant, dessen Besitzen nun auch mit Lichtkunst mehr Kunden erwerben wollte. Die Fotos, die wir dort von dem gesamtem Haus machten, durfte ich später bei Photoshop so bearbeiten, wie es mein Chef sich gedacht hatte. Ich saß bis zum Ende des Tages an dieser Arbeit.

 

Woche 5, Tag 5, Freitag, 31. Okt.:

Ich machte mich gleich an die Fortsetzung der Arbeit vom Vortag. Mein Chef gab mir noch ein paar Korrekturen auf und fuhr kurz danach zu einem Termin. Ich war bis zum Ende des Tages allein im Büro und arbeitete die Lichtilluminierung an dem Gebäude des Restaurants aus und an meinem „Single-Haus“ weiter. Ich machte pünktlich Feierabend.

 

Woche 6, Tag 1, Montag, 3. Nov.:

Nach der Ankunft im Büro machte ich mich erst einmal wieder an die Tagesberichte. Danach nahm ich mir die Lichtvisualisierung der vergangenen letzten Woche vor. Es dauerte nicht mehr lange, bis ich die Arbeit beendet hatte. Anschließend arbeitete ich an den 3D-Darstellungen der übrigen Räume meines „Single-Hauses“ weiter. Ich beendete den Tag mit den vervollständigten Zeichnungen der Küche und des Wohn-/Arbeitszimmers.

 

Woche 6, Tag 2, Dienstag, 4. Nov.:

Es war ein ganz normaler Tag. Ich machte mich erst einmal an die Tagesberichte an mein Arbeitsschreibtisch. Anschließend fing ich wieder an, die 3-D-Darstellungen zu vervollständigen. Außerdem nahm ich mir vor das Badezimmer und das Schlafzimmer im ersten Stock zu visualisieren. Später fuhr ich mit meinem Chef noch zu einem Bastelgeschäft um dort Pappe zu kaufen, mit der ich dann 31 kleine Kästchen bauen durfte. Zurück im Büro fing ich auch gleich mit dieser Arbeit an und war den Rest des Arbeitstages beschäftigt.

 

Woche 6, Tag 3, Mittwoch, 5. Nov.:

Der Tag begann mit nicht sehr hohen Erwartungen. Als ich im Büro ankam, setzte ich gleich die Arbeit vom Vortag fort und bastelte weitere Kästchen für das Kunstprojekt meines Chefs. Nach ein paar Stunden half mir mein Chef dabei, der jedoch schnell die Lust daran verlor, da er nicht gerade viel Geduld hatte. Zusammen schafften wir an diesem Tag zwanzig Stück.

 

Woche 6, Tag 4, Donnerstag, 6. Nov.:

An diesem Morgen rechnete ich fest damit auch noch die restlichen Kästchen bauen zu müssen. Aber als ich den Bastelraum betrag, sah ich gerade noch wie mein Chef das letzte Kästchen auf seine Pappe klebte und alles andere auch schon so dekoriert hatte, als wenn es ein Weinachtskallender wäre. Da ich ab diesem Zeitpunkt nichts mehr zutun hatte, setzte ich mich mal wieder an fehlende Tagesberichte und endlich auch an die Praktikumsmappe. Mein Chef verließ das Büro um 15.20 Uhr und ich pünktlich um 16 Uhr.

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